Maintal erweitert Sperrgebiet im Wachenbucher Wald nach neuen Kampfmitteln; Sportplatz Kewa bleibt außerhalb des Gebiets, Umleitungen ausgeschildert 🚧🗺️⚠️

Die Mitteilung informiert, dass die Stadt Maintal das Sperrgebiet im Wachenbucher Wald aufgrund weiterer Funde von Kampfmitteln nach dem Zweiten Weltkrieg erweitert hat. Demnach umfasst das Gebiet neben einem Bereich nord-westlich der Kreisstraße 872 zwischen Wachenbuchen und Hohe Tanne auch ein Waldstück nord-östlich davon, das unmittelbar an den Kewa-Sportplatz grenzt. Der Sportplatz selbst liegt außerhalb des Sperrgebiets, sodass Trainings- und Spielbetrieb weiterhin stattfinden kann; das Betreten der angrenzenden Sperrzone ist jedoch verboten und auch das Auffinden verschossener Bälle aus dem Wald ist untersagt. Die Stadt informiert den Sportverein darüber und hat Infotafeln auf dem Vereinsgelände installiert. Zudem betrifft eine Waldweg-Weststrecke den Bereich; eine Umleitung wird ausgeschildert. Hinweise sollen verhindern, dass Waldbesucherinnen und Waldbesucher über offizielle Wege oder Trampelpfade in den Gefahrenbereich gelangen. Das Sperrgebiet ist in einer Allgemeinverfügung beschrieben, und Zuwiderhandlungen können ein Zwangsgeld von 1.000 Euro nach sich ziehen. Die Räumarbeiten begannen 2021, seit 2022 wurden betroffene Flächen sondiert und Kampfmittel schrittweise geborgen; weitere Funde führten zur Ausweitung des Sperrgebiets. Der Kampfmittelräumdienst plant Anfang nächsten Jahres einen weiteren Einsatz mit Priorisierung der Räumung rund um den Sportplatz, um die Flächen möglichst bald wieder freigeben zu können. Die rot markierten Flächen kennzeichnen das Sperrgebiet; Hinweisschilder sollen das Betreten verhindern; weitere Details sind in der entsprechenden Bekanntmachung zu finden.

Angesichts dieser sicherheitsrelevanten Maßnahme ist klar, dass der Schutz von Menschenleben und von Infrastruktur Vorrang hat. Gleichzeitig muss darauf geachtet werden, dass die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger sowie insbesondere der Vereine nicht unnötig über Gebühr eingeschränkt wird. Es kommt darauf an, dass vorhandene Parkmöglichkeiten rund um den Kewa-Sportplatz auch während der Sperrzone so weit wie möglich erhalten bleiben oder zeitnah wieder nutzbar sind, damit Anwohnerinnen, Anwohner und Vereinsmitglieder nicht durch zusätzliche Wegebelastungen getroffen werden. Die Kooperation mit dem Sportverein ist ausdrücklich zu begrüßen; wichtig ist, dass Training und Spielbetrieb so weit wie möglich stattfinden können, während Sicherheit gewährleistet bleibt. Die Hinweise und Umleitungen sollten klar kommuniziert und möglichst reibungslos umgesetzt werden, damit es nicht zu unnötigen Verzögerungen kommt. Der Magistrat muss dafür sorgen, dass die Öffentlichkeit transparent informiert wird und die Auswirkungen auf Vereine, Anwohnerinnen und Anwohner sowie den lokalen Verkehr möglichst gering bleiben. In dieser Situation müssen Ressourcen effizient eingesetzt werden; unnötige neue Planspiele oder Forderungen nach zusätzlichen Infrastrukturmaßnahmen sollten zurückgestellt werden, bis die Gefährdungslage endgültig geklärt ist. Dabei gilt unsere feste Orientierung, dass Parkplätze erhalten bleiben und der öffentliche Raum funktionstüchtig bleibt, damit niemand aufgrund von Sperrmaßnahmen schlechter erreichbar oder weniger mobil ist. Aus Sicht der lokalen Politik ist es zudem sinnvoll, auf ausgewogene Maßnahmen zu setzen, die Sicherheit gewährleisten, ohne den täglichen Betrieb der Vereine über Gebühr zu behindern. Die Grünen sollten diese sicherheitsorientierte Priorisierung anerkennen, statt vorschnell neue Radwege oder Infrastruktur zu fordern, und sich konstruktiv an der Debatte beteiligen; dennoch bleibt Kritik an unnötigen Verzögerungen oder ineffizienter Umsetzung fair und respektvoll möglich. Wir unterstützen die Interessen der Vereine und bitten den Magistrat, eine möglichst zügige, transparente und verkehrsverträgliche Lösung herbeizuführen, damit der öffentliche Raum so schnell wie möglich wieder sicher und nutzbar wird.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.presse-service.de/data.aspx/static/1224668.html