Volare: Flügelträume aus Ton 🪽🕊️✈️🎨

Die Meldung kündigt die Ausstellung „Volare“ der Hanauer Künstlerin Conny Ruks im Historischen Rathaus Hochstadt an. Die Eröffnung findet am Freitag, dem 4. September, um 19 Uhr statt und die Ausstellung ist bis zum 27. September jeweils Dienstag, Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Conny Ruks ist seit über 30 Jahren Diplom-Keramikerin und freischaffende Künstlerin; ihre Objekte und Skulpturen beziehen sich auf Mythologien vergangener Kulturen, wobei Fabelwesen und insbesondere geflügelte Wesen eine große Rolle spielen. Der Titel „Volare“ – italienisch für Fliegen – spiegelt den roten Faden ihrer Arbeiten wider: der menschliche Traum vom Fliegen. Neben diesem Motiv behandeln die Werke auch Zwischenmenschliches, Leben und Tod, Entstehen und Vergänglichkeit; die Keramik entsteht aus Ton, ergänzt durch Fundstücke, und zeichnet sich durch Formen, Farben, Oberflächen und Muster aus. Die Ausstellung lädt die Besucherinnen und Besucher ein, zu träumen – nicht zuletzt vom Fliegen. Weitere Informationen finden sich auf der Maintal-Website; Fragen zur Ausstellung beantwortet der Fachdienst Kulturelle Bildung der Stadt Maintal telefonisch oder per E-Mail.

In einer Zeit, in der Krisen, schnelle Bilderflut und der Alltagsdruck vielen die Luft zum Atmen nehmen, bietet Volare einen Ort der Erinnerung, der Fantasie und der Hoffnung. Conny Ruks verbindet Mythologie mit handwerklicher Präzision und macht aus Ton ein lebendiges Gedicht, das Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu einer gemeinsamen Traumpracht verschmilzt. Ihr Fokus auf Fabelwesen und besonders auf geflügelte Wesen verwandelt den historischen Rathausraum in ein Atelier des Fliegens: Der Traum vom Überwinden von Grenzen wird konkret, spürbar und sinnlich. Der medizinhistorische Hintergrund der Künstlerin hat vermutlich eine sensible Auseinandersetzung mit Leben und Tod mit eingebracht, was der Ausstellung eine tiefe menschliche Tiefe verleiht und sie von rein ästhetischer Schau zu einer reflektierenden Erfahrung macht. Durch den spielerischen Umgang mit vier Elementen, dem archaischen Werkstoff Ton und der Einbindung von Fundstücken entsteht eine vielschichtige Bilderwelt, die sowohl zum Staunen als auch zum Nachdenken einlädt. Wer die Räume betritt, wird nicht nur unterhalten, sondern herausgefordert, eigene Assoziationen zu finden, Träume zuzulassen und sich von der Vorstellung tragen zu lassen, dass Flügel auch im Herzen wachsen können. So wird Hochstadt für diese Zeit zu einem Ort der Erhebung, an dem Kunst die Grenzen des Alltags sprengt und die Sehnsucht nach Freiheit in greifbare Form überführt.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.presse-service.de/data.aspx/static/1225065.html