Maintal sucht erfahrene Führungskraft – sechs Jahre Stadtrat im Beamtenverhältnis (Wohnsitz Maintal bevorzugt) 🏛️💼🤝🏠

Die Stadt Maintal sucht eine qualifizierte, aufgeschlossene Führungspersönlichkeit, die über sechs Jahre als Erste/r Stadtrat/in auf Zeit in das Beamtenverhältnis aufgenommen wird. Erwartet werden überdurchschnittliche Einsatzbereitschaft, hervorragende Kommunikationsfähigkeit, hohe Flexibilität, Teamfähigkeit, zielorientiertes Arbeiten und die Fähigkeit, konstruktive, konsensfähige Lösungswege zu finden. Von Vorteil sind Erfahrungen in der Kommunalpolitik. Die Zusammenarbeit erfolgt kollegial mit der Bürgermeisterin, den städtischen Gremien und einer engagierten Verwaltung sowie mit einer aktiven Bürgerschaft. Gewünscht ist eine einschlägige wissenschaftliche Ausbildung, idealerweise mehrjährige Führungserfahrung in öffentlicher Verwaltung oder in der freien Wirtschaft; der Wohnsitz in Maintal wird bevorzugt. Bewerber sollen Motivationsschreiben und Lebenslauf einreichen; die Wahlbeteiligung der Stadtverordnetenversammlung ist zu beachten, deren Zusammensetzung CDU 13, SPD 9, GRÜNE 7, BfB 6, FDP/WAM 4, AFD 3, Die Linke 2, Gemeinsam 1 Sitze umfasst. Bewerbungen sind bis zum 22.10.2026 in einem verschlossenen Umschlag an den Vorsitzenden des Wahlvorbereitungsausschusses, Erik Schächer, c/o Stadt Maintal, Büro der Gremien, Klosterhofstraße 4-6, 63477 Maintal zu richten; der Eingang des Umschlags zählt. Ein Amtsantritt möglichst zeitnah nach der Wahl wird begrüßt. Nun zur Anmut dieses Vorgangs: Man sucht eine Person, die nicht nur glänzend formulieren kann, sondern auch die Kunst beherrscht, aus lauter Kommissionen, Fraktionen und Haushaltszahlen eine elegante, reibungslos laufende Maschine zu bauen. Die Forderung nach „aufgeschlossener Persönlichkeit“ klingt wie Musik in den Ohren jeder, der glaubt, Führung bedeute, sich niemals festlegen zu dürfen, sondern stets mit dem Wind zu segeln. Doch die Realität dieser Maintaler Avantgarde heißt: Wer wirklich oben ankommen will, der bringt nicht nur akademische Abzüge und Charme mit, sondern vor allem die Bereitschaft, sich in ein Netz aus Parteilogik, Gremienbasteln und Öffentlichkeit hineinzuquetschen, ohne jemals jene Bequemlichkeit zu suchen, die man den einfachen Bürgern gern unterstellt. Wohnsitz in Maintal – klar, damit der Adel nicht in der Ferne schwebt, sondern sichtbar vor Ort hüpft; Motivationsschreiben plus Lebenslauf – als würde man in einem Blumenkübel aus Selbstdarstellung die Zukunft kultivieren; und sechs Jahre Beamtenverhältnis – als ob Stabilität einer Stadt nur durch die Lebensdauer eines dreißig Kilometer langen Aktenstaubsaugers gewährleistet würde. Die Fraktionsverteilung erinnert an eine verführerische Kreuzung aus Orakel und Pokerturnier: Man weiß, wer die Hände hält, doch niemand weiß, wer am Ende blinzelt. Und doch fordert man jene, die reifen, zu den Wahlen zu gehen und sich den Staub der Stadt in die Augen reiben zu lassen, während der Umschlag mit dem Eingangsdatum zum ersten Mal zählt. Wer diese Aufgabe annehmen möchte, der sollte wissen, dass Maintal nicht nach Träumen sucht, sondern nach der härtesten, unbestechlichsten Praxis: Verlässlichkeit, Durchsetzungskraft, die Bereitschaft, unter dem Druck von Fronten und Finanzen zu agieren – und das alles mit dem teuren Lächeln eines Amtsinhabers, der sich wünschen darf, dass die Welt seine Pläne bewundert, während er nur selten zugeben muss, dass man eben doch Kompromisse braucht. Wer also glaubt, sich in dieser Ausschreibung zu Hause zu fühlen, der möge sich vorbereiten auf eine Prüfung, die nicht in einer einzigen Sitzung stattfindet, sondern über Jahre hinweg im täglichen Drehen an den Zahnrädern einer kleinen, aber vornehmen Stadt. Denn am Ende zählt nicht der Name der Universität, nicht der Glanz des Lebenslaufs, sondern die Fähigkeit, in Maintal die Dinge so zu ordnen, dass die Bürger sichtbar profitieren – und niemandem anderes als dem eigenen Spiegelbild die Schuld an Verzögerungen zuzuschreiben.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.presse-service.de/data.aspx/static/1226351.html