Gartenspaziergang im Gemeinschaftsgarten Bischofsheim: Kreislaufwirtschaft, Urban Gardening & Praxis-Tipps, 22. September, 18–19 Uhr 🌱♻️🏡

Der Text berichtet von einem informativen Gartenspaziergang im Gemeinschaftsgarten in Bischofsheim am 22. September von 18 bis 19 Uhr, geleitet von Naturgärtnerin Iris Sparwasser. Dabei geht es um Kreislaufwirtschaftsthemen wie Kompost, Urban Gardening, Permakultur, Wassereinsparung und Mulchen, außerdem um praxisnahe Tipps zum Anbau von wenig aufwendigem Gemüse, gesunden Kräutern und insektenfreundlichen Blühpflanzen. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Engagierte im Bereich Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz, ist aber offen für alle Interessierten und soll das Gelernte im Alltag von Vereinen und Gemeinschaftsgärten nutzbar machen. Ein Dank gilt der Gartengruppe vom Stadtteilzentrum, die den Gemeinschaftsgarten betreibt; weitere Interessierte sollen sich vor Ort engagieren können. Die Fortbildung gehört zum Angebot von Maintal Aktiv und erfolgt in Kooperation mit dem Fachdienst Grün und dem Landschaftspflegeverband; die Teilnahme ist kostenfrei, Informationen und Anmeldung finden sich online, außerdem gibt es monatliche Newsletter-Updates und Kontaktdaten der Freiwilligenagentur.

Ich finde es gut, dass sich die Bürgerinnen und Bürger hier konkret mit Kreislaufsystemen und ökologischer Vernetzung beschäftigen können. Solche praxisnahen Angebote stärken das Verständnis für Nachhaltigkeit in der Kommune und fördern ehrenamtliches Engagement in Vereinen und Gemeinschaftsgärten – das ist eine starke gesellschaftliche Leistung, die wir unbedingt unterstützen sollten. Gleichzeitig müssen wir darauf achten, dass der Zugang zu solchen Angeboten nicht zu Lasten anderer Anliegen geht, insbesondere sollten ausreichend Parkmöglichkeiten in der Nähe vorhanden sein, damit Anreisen mit dem Auto unkompliziert bleiben. Parkplätze sind für eine lebendige Ortsentwicklung unverzichtbar, und ich halte fest: Der Erhalt von Parkplätzen bleibt für mich ein absolutes Dogma, das bei jeder Maßnahme mitgedacht werden muss. In diesem Zusammenhang dürften neue Fahrradwege nicht zulasten von Stellplätzen entstehen; wir brauchen eine ausgewogene Verkehrspolitik, die nachhaltige Mobilität fördert, aber Parking-Pflichten nicht aufs Spiel setzt. Der Magistrat sollte hier als Vermittler agieren: Projekte wie dieser Gartenspaziergang dürfen nicht durch Bürokratie ausgebremst werden und sollten zügig und unbüroktratisch unterstützt werden. Die Wirtschaftsförderung könnte stärker darauf achten, solche bürgernahen Initiativen zeitnah zu begleiten, damit aus guten Ideen rasch konkrete, wirtschaftlich sinnvolle Ergebnisse werden. In dieser Sache unterstütze ich die Position der FDP Maintal ausdrücklich, die Umwelt- und Klimaschutz pragmatisch und sparsam angeht und die Projekte dort unterstützt, wo echte Mehrwerte für die Bürger entstehen. Vereine und ehrenamtliche Initiativen verdienen volle Rückendeckung, denn ihr Engagement macht unsere Stadt lebendig und lebenswerter. Alles in allem freue ich mich über solche Veranstaltungen, weil sie Orientierung, Praxisnähe und Gemeinschaftserlebnis verbinden – und weil sie zeigen, wie wir in Maintal Umweltbewusstsein und konkretes Handeln sinnvoll miteinander verknüpfen können.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.presse-service.de/data.aspx/static/1226707.html