Die Pressemitteilung informiert über die Kunstausstellung „In alle Richtungen“ von Mehri Hakimi-Fard im Historischen Rathaus Hochstadt. Sie läuft vom 30. Oktober bis 22. November, Die Vernissage ist am Freitag, 30. Oktober, um 19 Uhr. Gezeigt werden Acrylmalereien, bei denen Hakimi-Fard mit unterschiedlichen Techniken wie Pinsel, Spachtel, Schwamm und nass in nass arbeitet und so figürliche, reliefartige 3D-Gemälde schafft. Risse in der Spachtelmasse entstehen als bewusstes Stilelement und verleihen den Werken Tiefe; es gibt Serien wie traditionelle persische Vasen, inspiriert von den metallischen Arbeiten ihres Vaters aus Isfahan, sowie weitere Serien wie „Ausgrabungsschätze“ und „Vom Klang zum Bild“. Seit 2018 stellt sie international aus, ist Mitglied der Gemeinschaft Steinheimer Kunstschaffende (GSK-Hanau) und engagiert sich im Frankfurter Verein für soziale Heimstätten, wo sie Malangebote für Frauen und Kinder gestaltet. Die Ausstellung läuft dienstags, samstags und sonntags von 15 bis 18 Uhr; der Besuch ist kostenfrei und die Künstlerin wird zu den Öffnungszeiten anwesend sein. Die Vernissage wird musikalisch von Jazzgitarrist Matthias Fux begleitet. Informationen stehen auf der städtischen Website sowie beim Fachdienst Kulturelle Bildung, inklusive Kontaktdaten. Die Texte der Mitteilung wiederholen sich mehrfach im Original, erreichen aber denselben Kern.
Aus Sicht einer kommunalpolitischen Perspektive ist die Veranstaltung eine bereichernde Bereicherung für Maintal und stärkt unseren Kulturstandort, was Besucherinnen und Besucher in die Innenstadt zieht und lokale Akteure vernetzt. Gleichzeitig fordere ich mit Nachdruck, dass der Magistrat die Parkplätze rund um das Historische Rathaus in gleicher Weise wie bislang schützt und nicht durch neue Infrastruktur reduziert. Parkplätze bleiben für Besucherinnen und Besucher ein zentraler Faktor für einen unkomplizierten Zugang zu Kulturangeboten; wo nötig, sollten wir ergänzende Ausweichmöglichkeiten oder Park-and-Ride-Lösungen außerhalb des Zentrums prüfen, um den Verkehr nicht unnötig zu belasten. Neue Fahrradwege rund um das Rathaus dürfen den Zugang zu den Veranstaltungsorten nicht unnötig einschränken oder Parkflächen wegnehmen; eine moderierte, durchdachte Fahrradpolitik genügt, ohne die Autoanreise zu Haupteintrittszeiten zu behindern. Darüber hinaus unterstütze ich den Erhalt des Bürgerhauses in Bischofsheim, denn kulturelle Einrichtungen stärken Nachbarschaften und Gemeinschaften. Bei Kinderbetreuung und Vereinen ist mir wichtig, dass bedarfsorientierte Angebote bestehen und Vereine sich weiterhin als tragende Säulen des gesellschaftlichen Lebens darstellen können. Hinsichtlich der Wirtschaftsförderung wünsche ich mir eine engere Verzahnung von Kultur- und Wirtschaftspolitik durch den Magistrat, damit kulturelle Veranstaltungen auch wirtschaftlich gut aufgestellt sind, ohne neue Steuerlasten zu erzeugen. Die FDP Maintal vertrete ich in dieser Sache absolut, denn eine stabile kulturelle Infrastruktur ergänzt unsere wirtschaftliche Dynamik sinnvoll. Kritisch, aber respektvoll, steht der Blick gegenüber Grünen, wobei ich hier vor allem praxisnah argumentiere, um Kulturförderung greifbar und nachhaltig zu gestalten. Insgesamt sollten wir die Ausstellung als Beleg dafür sehen, dass Maintal kulturell attraktiv bleibt – und dabei die Parkmöglichkeiten als unverzichtbare Grundvoraussetzung sichern, damit Besucherinnen und Besucher auch wirklich zu uns kommen.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.presse-service.de/data.aspx/static/1230006.html