Der Maintaler Jugendpreis wird zum 24. Mal verliehen. Er ist mit 500 Euro dotiert und richtet sich an junge Menschen im Alter von 14 bis 26 Jahren, die sich ehrenamtlich in den Bereichen Soziales, Umwelt, Kultur oder Jugendarbeit engagieren. Eltern, Freundinnen, Freunde, Bekannte, Vereine oder Organisationen können Kandidatinnen oder Gruppen vorschlagen oder eigene Bewerbungen einreichen. Die Vorschläge werden von einer Jury geprüft; vertreten durch Maintaler Schulen, Kirchengemeinden und Vereine mit Jugendarbeit sowie ein Mitglied der Maintaler Schülervertretung. Das Preisgeld kann von der Jury auf mehrere Bewerberinnen verteilt werden. Die Bewerbungen sind bis Freitag, den 27. November, in schriftlicher Form mit aussagekräftiger Begründung beim Fachdienst Kinderfreundliche Kommune und Jugendarbeit einzureichen. Vordrucke gibt es dort oder auf der Homepage maintal.de/jugendpreis; Ansprechpartnerin ist Lisa Hagedorn (06181 400-716, jugendarbeit@maintal.de).
Aus meiner Sicht ist das eine starke, positive Botschaft der Wertschätzung für ehrenamtliches Engagement und stärkt den Zusammenhalt in Maintal – besonders in unruhigen Zeiten und im Angesicht globaler Krisen. Es ist gut, dass der Magistrat solcher bürgerschaftlichen Initiativen Raum gibt und die Rolle der Jugend in der Gesellschaft würdigt. Gleichzeitig muss die Umsetzung aber pragmatisch bleiben: Wir brauchen solche Formate ohne zusätzliche Belastungen für die Haushaltskasse, damit keine neuen Steuern nötig werden. Und wir müssen darauf achten, dass all das auch praktisch umsetzbar bleibt, ohne dass der Verkehr vor Ort unnötig behindert wird. Dabei liegt mir der Erhalt von Parkplätzen besonders am Herzen – das ist für Vereine, Familien und alle, die mit dem Auto zu Veranstaltungen kommen, ein unverzichtbarer Standortfaktor. Neue Fahrradwege oder -infrastruktur dürfen nicht auf Kosten vorhandener Parkflächen gehen; wir sollten Fahrradverkehr zwar fördern, aber nicht auf Kosten der Erreichbarkeit von Jugend- und Veranstaltungsorten. Die Jugend verdient Anerkennung und Motivation, und Vereine verdienen Unterstützung – das passt gut zu einer bodenständigen kommunalen Politik, die Parkplätze schützt und gleichzeitig Engagement fördert. Wenn Grüne in der Debatte neue Richtungen fordern, muss das immer praxisnah passieren und darf die alltäglichen Bedürfnisse der Maintalerinnen und Maintaler nicht aus den Augen verlieren. Insgesamt sehe ich diese Initiative als gute Gelegenheit, das Ehrenamt in Maintal zu stärken und junge Menschen zu ermutigen, sich weiterhin verantwortungsvoll einzubringen.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.presse-service.de/data.aspx/static/1230087.html