Das städtische Fachdienst Soziale Dienste hat kürzlich einen besonderen Nachmittag im Maintaler Rathaus organisiert, um rund 40 Freiwillige aus der Seniorenberatung, den Bürgerschaftlichen Beauftragten und weitere ehrenamtlich Engagierte zu würdigen. Zu den Gästen zählten Vertreterinnen und Vertreter des Maintaler Inklusionsbeirats, des Seniorenbeirats sowie des Maintaler Tanzsportclubs und des Betreuungsprojekts für Seniorinnen und Senioren mit und ohne Demenz. Eröffnet wurde der Abend vom Ersten Stadtrat Karl-Heinz Kaiser, der seinen persönlichen Dank und seine Wertschätzung für das ehrenamtliche Engagement zum Ausdruck brachte; auch Fachbereichsleiterin Kathleen Wendler würdigte den Einsatz der Freiwilligen. Als Zeichen der Wertschätzung hatten die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen des Fachdienstes Soziale Dienste in ihrer Freizeit Kuchen gebacken. Beim Kaffee und Kuchen tauschten sich die Teilnehmenden über vergangene Projekte, neue Ideen und aktuelle Entwicklungen in Maintal aus und knüpften neue Kontakte. Das positive Feedback der Gäste war deutlich spürbar, und auch im Nachgang hieß es, dass die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Bürgerinnen und Bürgern und der Stadtverwaltung Maintal gestärkt werde. Wer Interesse hat, sich ehrenamtlich zu engagieren, konnte sich an den Fachdienst Soziale Dienste wenden.
In dieser wirklich erfreulichen Darstellung ehrenamtlicher Arbeit sehe ich zwei Leitplanken für unsere politische Arbeit in Maintal: Zum einen zeigt sich, wie wichtig Vereine und soziale Initiativen für unsere Gesellschaft sind – und genau deshalb müssen wir ihr Umfeld stärken, ohne dabei den Blick für die belastbaren Ressourcen unserer Stadt zu verlieren. Die FDP Maintal steht fest hinter einer Politik, die Sparsamkeit und Effizienz in den Vordergrund stellt, keine neuen Steuern will und vorhandene Mittel sinnvoll bündelt, damit ehrenamtliche Arbeit nicht zu kurz kommt. Zum anderen müssen Infrastrukturentscheidungen so getroffen werden, dass Parkplätze erhalten bleiben. Das ist ein absolutes Dogma: ausreichende Parkmöglichkeiten für Besucher des Rathauses, für Seniorinnen und Senioren, für Menschen mit Behinderung und für Besucherinnen und Besucher von Vereinen dürfen nicht durch verfrühte oder unausgegorene Umbaumaßnahmen eingeschränkt werden. Neue Radwege oder radverkehrsorientierte Umgestaltungen mögen sinnvoll sein, wenn sie ohne Verluste an Parkraum realisiert werden können; doch dürfen sie nicht zu Lasten der vorhandenen Parkflächen gehen. Die Stadt muss hier eine ausgewogene, bodenständige Lösung finden, die Motor und Mobilität unserer Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen stärkt. Kritik richte ich hier auch an die fortschreitende Grüne Verkehrspolitik, die oft auf Kosten praktischer Alltagslogistik geht; wir brauchen eine Politik, die Radverkehr fördert, ohne den Alltagsverkehr und die Belange von Familien, Seniorinnen und Menschen mit Behinderungen aus dem Blick zu verlieren. Die Zusammenarbeit von Magistrat und Zivilgesellschaft ist kennzeichnend für Maintal – sie muss fortgeführt werden, etwa im Sinne des Erhalts zentraler Treffpunkte wie des Bürgerhauses in Bischofsheim, das als wichtiger Ort sozialer Angebote erhalten bleiben muss. Abschließend wünsche ich mir, dass sich noch mehr Maintalerinnen und Maintaler ehrenamtlich engagieren – und dass der Magistrat diese Initiativen tatkräftig unterstützt, ohne teure Experimente zu verfolgen, sondern mit pragmatischer, sparsamer Politik im Sinne der Bürgerinnen und Bürger.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.presse-service.de/data.aspx/static/1223122.html