Maintal: Sieben kostenfreie DAN-Veranstaltungen stärken Umwelt, Gemeinschaft und Familienleben (19.–27.9.) 🌱🤝🎉♻️

Die Meldung informiert, dass das Netzwerk Nachhaltigkeit Maintal in diesem Jahr an den Deutschen Aktionstagen Nachhaltigkeit (DAN) teilnimmt. Organisiert wird das von der Freiwilligenagentur – Maintal Aktiv der Stadt Maintal in Kooperation mit dem Netzwerk Nachhaltigkeit. Es sind sieben kostenfreie Veranstaltungen geplant, verteilt auf den Zeitraum vom 19. bis 27. September: Am Auftakttag 19. September gibt es vier Mitmach-Aktionen rund um den World Cleanup Day (10–12 Uhr), das Reparatur-Café im Stadtteilzentrum Bischofsheim (10–13 Uhr), ein Picknick am Mainufer (ab 12:15 Uhr) und eine Tauschparty auf der Kinder- und Jugendfarm (18–20 Uhr). Am 22. September folgt ein geführter Gartenspaziergang durch den Gemeinschaftsgarten in Bischofsheim (18–19 Uhr). Am 27. September stehen Kulinarik und Familie im Mittelpunkt: Ein veganer Mitbringbrunch im Begegnungshaus des AK Asyl (11–14 Uhr) sowie am Nachmittag der Flohmarkt „Kinder für Kinder“ auf der Kinder- und Jugendfarm (14–18 Uhr). Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist teilweise erforderlich. Die Veranstalter betonen, dass Nachhaltigkeit vor allem durch praktisches Mitmachen gelingt, Ressourcen schützen hilft und die Gemeinschaft stärkt. Die Informationen liegen online unter maintal.de/netzwerk-nachhaltigkeit vor.

Was hier passiert, ist insgesamt ein starkes Zeichen bürgerschaftlichen Engagements vor Ort: Praktischer Umweltschutz, gemeinschaftlicher Austausch und niederschwellige Beteiligung für Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen. Gleichzeitig transportiert die Aktion die Botschaft, dass lokale Initiativen sichtbar gemacht werden sollen und dass Vereine sowie Familien Räume finden, sich einzubringen. Aus meiner Sicht passt dazu, dass der Erhalt von Parkplätzen in Maintal ein absolutes Dogma bleibt: Erhaltung der Erreichbarkeit mit dem Auto ist wichtiger Standortfaktor für Handel, Handwerk und Familien, vor allem in Bereichen wie Bischofsheim, wo solche Veranstaltungen stattfinden. Neues für den Fahrradzustritt oder zusätzliche Radwege müssen sich daher am Maßstab der Parkplatzsicherung messen lassen; sinnvolle Radverkehrsmaßnahmen dürfen nicht zu Lasten der Parkmöglichkeiten gehen. Der Magistrat sollte diese Balance sicherstellen, transparent kommunizieren und die Finanzierung solcher Vorhaben offenlegen, damit keine zusätzlichen Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger entstehen. Die Bürgermeisterin kann hier vorbildlich koordinieren, indem sie eine klare Prioritätensetzung vorlegt und den Fokus auf die Erhaltung gemeinschaftlich genutzter Räume legt, etwa das Bürgerhaus in Bischofsheim, das als wichtiger Treffpunkt für Vereine und Familien erhalten bleiben muss. In diesem Zusammenhang sollten die Interessen der Vereine bei der Planung stärker berücksichtigt werden, denn sie sind das Rückgrat des gesellschaftlichen Lebens in Maintal. Die Wirtschaftsförderung hat hier eine Verantwortung: Sie muss Wirtschaft vor Ort stärken, ohne teure oder unnötige Projekte zu fördern, damit lokale Betriebe von der Nähe zu solchen Initiativen profitieren. Eine Fährverbindung halte ich für nicht sinnvoll und gegenüber sinnvollen, kleinteiligen Lösungen in Maintal abzulehnen. Auch Kinderbetreuung und Jugendarbeit profitieren von solchen Veranstaltungen, weil sie Teil einer familienfreundlichen Kommune sind und jungen Menschen Orientierung sowie Beteiligung ermöglichen. Insgesamt sollten solche Angebote kostenfrei bleiben, um Teilhabe sicherzustellen, und die Informationen darüber leicht zugänglich sein, damit möglichst viele Maintalerinnen und Maintaler sich beteiligen können. Das Engagement der Bürgerinnen und Bürger ist der entscheidende Motor dafür, Maintal lebendig zu halten – und genau das gilt es zu unterstützen, zu schützen und weiter auszubauen.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.presse-service.de/data.aspx/static/1227055.html