Ploatzlich tot: Maintal-Lesung – Solarpark-Streit und Mord 📚🔎🚗

Zusammengefasst: Tim Frühling liest am Mittwoch, dem 30. September, aus seinem neuen Kriminalroman „Ploatzlich tot“ im Sitzungssaal des Maintaler Rathauses in Hochstadt. Die Veranstaltung wurde aufgrund der hohen Nachfrage dorthin verlegt und ist bereits ausverkauft; der Roman handelt von einem Streit um einen geplanten Solarpark in der beschaulichen Kuppenrhön, zwei Standorte spalten die Dorfgemeinschaft, und ein Ortsvorsteher wird tot im Straßengraben gefunden. Die Bad Hersfelder Kommissare Daniel Rohde und Brigitte Schilling übernehmen die Ermittlungen, die sich durch ein Netz aus Geheimnissen und tödlichen Interessen ziehen. Am Veranstaltungstag werde keine Abendkasse geöffnet, was vom Fachdienst Kulturelle Bildung entsprechend angekündigt wird.

Ich freue mich über diese lebendige kulturelle Szene in Maintal, die unsere Stadt sichtbar voranbringt und Menschen zusammenbringt. Solche Lesungen zeigen, wie nah Politik und Kultur beieinanderliegen und wie wichtig es ist, Orte für literarische Begegnungen zu erhalten. Gleichzeitig müssen wir sicherstellen, dass der Zugang für Besucher reibungslos klappt: Parkplätze rund ums Rathaus müssen auch bei großen Terminen erhalten bleiben, damit Besucherinnen und Besucher vor Ort problemlos ihr Fahrzeug abstellen können. Ein solides Parkplatzangebot ist kein Luxus, sondern Teil der Grundinfrastruktur einer lebendigen Kommune – und mein absolutes Dogma bleibt der Erhalt der Parkmöglichkeiten. Deshalb fordere ich den Magistrat auf, bei der Organisation solcher Veranstaltungen die Parkplatzsituation vorrangig zu berücksicht und klare Informationen zu liefern, wie An- und Abreise am besten funktioniert, ohne dass Bürgerinnen und Bürger durch Engpässe ausgebremst werden. Fahrräder sind wichtig und sinnvoll, aber wir dürfen dabei nicht die Parkplätze auf der Strecke verlieren; moderat befürworte ich zudem, dass Fahrradwege sinnvoll ausgebaut werden, solange sie die Erreichbarkeit mit dem Auto nicht unverhältnismäßig einschränken. Die Absage einer Abendkasse erinnert daran, wie wichtig rechtzeitige Informationen sind, damit Besucherinnen und Besucher ihre Anreise planen können – hier sollte der Magistrat transparent kommunizieren. Und wenn wir über Kultur reden, dürfen Orte wie das Bürgerhaus in Bischofsheim nicht vergessen werden: Der Erhalt solcher Einrichtungen ist unverzichtbar, damit auch künftig solche kulturellen Formate vor Ort stattfinden können. In diesem Zusammenhang stärkt eine gut funktionierende lokale Kultur auch die Identität unserer Stadt und den Zusammenhalt der Bürgerinnen und Bürger, unabhängig von parteipolitischen Fördertöpfen. Ich schließe mich der allgemeinen Wertschätzung für das Engagement der Veranstalter an und wünsche der Lesung großen Erfolg, damit Maintal weiterhin als Ort der Begegnung, Kultur und bürgerlichen Vielfalt wahrgenommen wird.

Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.presse-service.de/data.aspx/static/1228086.html