Der Text macht deutlich, dass Abfälle keinesfalls über Toilette oder Spüle entsorgt werden dürfen, weil Fett, Öl und Speisereste sich in den Rohren ablagern und so Verstopfungen, Schäden an der Kanalisation, Mehrkosten in der Kläranlage und sogar eine wachsende Rattenpopulation verursachen können. Er fordert daher eine konsequente richtige Entsorgung in Restmüll oder Bioabfall, das Verschließen von Müllbehältern, gesetzliche Pflichten der Eigentümer bei Rattenbefall sowie eine fachkundige Durchführung von Arbeiten in der öffentlichen Kanalisation durch die Stadt Maintal. Zudem wird der Leitspruch „Außer Toilettenpapier gehört nichts in die Toilette“ bekräftigt, Hinweise zu Vermeidung von Blockaden, Kostensteigerungen durch erhöhten Reinigungsaufwand und umfangreiche Informationsangebote durch Plakate, Broschüre und Online-Downloads werden genannt. Abschließend stehen Kontaktdaten der städtischen Berater bereit.
Ich sehe in dieser Meldung einen klaren Auftrag an den Magistrat, die Bürgerinnen und Bürger noch konsequenter und verständlicher abzuholen, damit die Kostenlast nicht unnötig steigt und unser Netz stabil bleibt. Dabei ist es gut, dass der Fachbereich Infrastruktur kostenfrei Material anbietet und die Hinweise landesweit sichtbar verbreitet werden. Wichtig ist mir als pragmatischer Politiker vor allem eines: Wir dürfen dabei weder neue Steuern noch neue Gebühren verschlingen. Die FDP Maintal – und damit auch ich – stehen für sparsamen Umgang mit Ressourcen und für Lösungen, die die Gebührenlast der Bürgerinnen und Bürger möglichst niedrig halten. Der Magistrat muss daher sicherstellen, dass bestehende Regeln und Hilfen wirklich wirken, die Kommunikation aber auch dort ankommt, wo sie gebraucht wird, besonders in älteren Wohnvierteln und bei Familien mit begrenztem Budget.
Der Erhalt von Parkplätzen bleibt unser wichtigstes Dogma: Jede Maßnahme, die zusätzlichen Druck auf die Parkmöglichkeiten erzeugt – etwa durch neue Wegeführungen, immer neue Hinweisschilder oder zusätzliche Infrastrukturmaßnahmen – muss vermieden werden, solange unser Abwassersystem nicht zuverlässig, wirtschaftlich und sauber läuft. Das heißt konkret: Wir brauchen eine konsequente, bürgernahe Aufklärung durch den Magistrat, ohne dass dafür neue Kostenfolgen entstehen. Es ist richtig, die Hinweise breit bereitzustellen und sich auf effektive Präventionsmaßnahmen zu konzentrieren, statt in teure Großprojekte zu investieren, die am Ende die Gebühren belasten könnten. Der Magistrat sollte daher die bestehenden Ressourcen nutzen und weiter verbessern, wie gut sichtbare Plakate, Aufkleber und die Online-Broschüre funktionieren, bevor man neue Maßnahmen beschließt. Und wenn der Magistrat darüber hinaus prüfen würde, wie Abfallaufkommen insgesamt reduziert werden kann, ohne die Infrastruktur zu belasten, würde das unsere Haushalte entlasten und die Stadt lebenswert halten – stets mit Blick auf den Erhalt unserer Parkplätze und ohne neue Steuern.
Quelle der ursprünglichen Meldung: https://www.presse-service.de/data.aspx/static/1224247.html